Samhain – Das Tor zwischen den Welten öffnet sich

Samhain ist das Fest der Toten. Es handelt es sich ebenfalls um ein keltisches Mondfest, das in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird. Es markiert den Beginn der dunklen Winterzeit und läutet im keltischen Jahreskreis das neue Jahr ein. Samhain ist die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisiert, das Alte kommt zur Ruhe und macht Platz für das Neue. Der Kontakt zu den Ahnen, die hinter einem stehen, wird hergestellt. Eine Opfergabe wird gemacht, z.B. mit einer Räucherzeremonie und/oder einer Mahlzeit. In dieser Nacht öffnet sich das Tor zwischen den Welten, die Anderswelt besucht die Menschen und die Menschen haben die Möglichkeit, in die Welt der Andersmenschen einzutauchen. Durch die Christianisierung wurde aus Samhain der Vorabend zum Feiertag Allerheiligen am 1.November: All Hallows´ Eve – Halloween.

 

Am Ende deiner Reise wirst du nicht gefragt:

Bist du ein Heiliger geworden oder

hast du für das Heil der Menschen gekämpft?

Die einzige Frage, die Du beantworten musst, lautet:

Bist du du selbst geworden?

Laotse

Sesam öffne Dich – Einblick in die Vielfalt des Sesamkörnchens

Beim Sesam, den es in den Farben gelbbraun und schwarz gibt, handelt es sich um eine der ältesten bekannten Ölpflanzen, die in den verschiedensten Kulturen als Heil- und Gewürzpflanze benutzt wird. Es lohnt sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Sesamsamen stellen eine hochwertige Eiweißquelle dar, weswegen sie für die vegetarische und vegane Küche sehr zu empfehlen sind. Die im Sesam enthaltenen Aminosäuren (Proteinbausteine) sind am Aufbau von Haut, Haaren, Nägeln, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bänder, Blutgefässen und Zähnen beteiligt.

Er hat auch einen hohen Anteil an Calcium und Magnesium, was ihn wiederum wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel, Gelenken, Zähnen und Muskeln macht. Somit ist Sesam auch wieder interessant für diejenigen, die freiwillig oder aufgrund von Unverträglichkeiten auf Milch- und Fleischprodukte verzichten.

Weiterhin erwähnenswert sind die im Sesam enthaltenen Vitamine A, B1, B2, B3 und E, die die Stoffwechselvorgänge im Körper unterstützen. Dadurch wird oxidativem Stress vorgebeugt, das Immunsystem sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit werden gestärkt.

Die im Sesam enthaltenen Ballststoffen unterstützen den Darm und das Verdauungssystem. Deswegen gehört er in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu einer Pflanze, die „die Mitte stärkt“.

Weiter geht’s mit dem aus dem Sesam gewonnenen Öl. Es besteht überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen können. Gleichzeitig wird das ebenfalls vorhandene Lecithin (Energiequelle für das Gehirn bei Stress) durch die ungesättigten Fettsäuren besonders gut für den Stoffwechsel verwertbar gemacht.

Im Ayurveda wird das Sesamöl zur traditionellen Massage angewandt. Auch bei der aus dem Ayurveda stammenden Ölziehkur wird gerne Sesamöl benutzt.

Sesam findet ebenfalls Verwendung in der hiesigen Naturkosmetik und in der traditionellen indischen Kosmetikherstellung.

Und zum Schluß noch ein Blick in die Küche:

Bei uns kennt man Sesam vor allem als Zutat bei Knabbereien oder natürlich auf dem bekannten Sesambrötchen. In den Küchen des Orients, Asiens und Indiens hat der Sesam eine vielfältige Verwendung:Tahin (Sesammus) in der arabischen Küche, Tahin als Zutat zum Hummus (Kichererbsenpaste) aus dem Orient, Gomasio (Gewürzsalz) aus Japan, Halva (Süßigkeit) aus der Türkei, Benne (geröstete Knabberei) aus Afrika oder Bulgogi (Eintopf) aus Korea, um nur ein paar, inzwischen auch bei uns bekannte Beispiele, zu nennen.

 

Räuchern

So, wie wir z.B. Fußspuren im Sand hinterlassen, können Ereignisse auch Spuren in der nichtsichtbaren Welt hinterlassen und mehr oder weniger Einfluss auf uns haben.

Es kann sein, dass man an bestimmten Orten eine Gänsehaut erhält, wir uns aus unbekannten Gründen unwohl fühlen oder andererseits auch richtig gut fühlen, weil eine „gute Atmosphäre“ herrscht.

In meiner Heilarbeit werden oft sehr emotionale Begebenheiten meiner Patienten thematisiert und gelöst. Damit sich diese „unsichtbaren Fußabdrücke“ nicht in meiner Praxis ansammeln, räuchere ich in regelmässigen Abständen, um den Raum energetisch zu reinigen.

Beim Räuchern handelt es sich um eine uralte Methode, die wahrscheinlich so alt ist wie die Nutzung des Feuers an sich.

Sie wurde und wird aus folgenden Gründen in allen Kulturen praktiziert:

  • um Wohlgeruch zu verbreiten
  • die Luft aus hygienischen Gründen zu reinigen, z.B. in den Zeiten der Pest oder Cholera
  • Räume und Orte von Fremdenergien zu reinigen
  • als Ritual zum Abschied und Neuanfang
  • zur Bewusstseinserweiterung
  • für religiöse Zwecke wird der Rauch als Brücke zu höheren Welten eingesetzt, er trägt die Gebete nach oben; hierzulande werden auch heute noch, so wie früher bei unsere Vorfahren, in den „Rauhnächten“ (Rauchnächten) vom 24.12.-5.1 Haus, Hof und Stallungen geräuchert.

Zum Räuchern werden, je nach Zweck und Kultur, die unterschiedlichsten Hölzer, Harze, Kräuter und Blüten verwandt.

 

Farbbrillen

Eines der „Handwerkzeuge“, die ich in meiner Arbeit als Heilpraktikerin nutze, sind Farbbrillen. Manch einer, der diese Methode nicht kennt, hat sich anfangs gewundert, warum er bei mir z.B. eine gelbe Brille aufgesetzt bekommt.

Über das Auge nimmt der Mensch einen Großteil der Sinneswahrnehmungen auf. Diese Informationen gelangen über die Augen direkt ins Gehirn und in den Körper.

Und wenn wir jetzt an die kurzen und z.T. trüben Herbst- und Wintertage denken und wie wir uns fühlen, wenn die Sonne wärmer und die Tage länger werden, wird deutlich, wie wir Menschen vom weißen Licht der Sonne abhängig sind. Dieses weiße Sonnenlicht ist aus dem Farbspektrum von Rot bis Violett zusammengesetzt.

Sowie das gesamte Sonnenlicht einen Einfluss auf uns und unser Wohlbefinden hat, hat jede einzelne Farbe eine Bedeutung und besondere Wirkung. Diese werden gezielt in verschieden Bereichen eingesetzt, wie z.B. der Psychologie, Werbung, Wohnraumgestaltung oder im Sport. Und aus meiner Erfahrung zeigt sich immer wieder, dass Balancen und Stressauflösungen mithilfe der Farbbrillen schneller und tiefer wirken können.