Imbolc

Die Eisschollen auf dem Neckar sind schon fast aufgetaut, die Tage werden langsam wieder spürbar länger und seit ein paar Tagen zwitschern die Vögel auch anders – rechtzeitig zu Imbolc zeigen sich die ersten Boten des Frühlings.

Imbolc ist eines der keltischen Mondfeste und wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert und markiert den Zeitpunkt zwischen der Wintersonnenwende im Dezember und der Tagundnachtgleiche im März. Es ist die Zeit der Lichtgöttin Brigid, die die dunkle Göttin des Winters ablöst. Sie reitet auf einem Hirsch, rüttelt an den Bäumen und weckt die Samen auf, sie bringt die lebensspenden Kräfte zurück.

Brigid symbolisiert den weißen Aspekt der Großen Göttin, sie ist Schutzgöttin für die Heil-, Dicht- und Schmiedekunst und der Gebärenden sowie Wächterin des Feuers. Ihr zu Ehren werden Licht- und Feuerfeste abgehalten, Haus und Körper werden gereinigt, das Alte verabschiedet und die Sonne begrüßt.

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